Donnerstag, 29. Januar 2009
Wer kauft Skype? Google?
Nehmen wir an Skype wird übernommen. Kann Google es sich leisten, sich Skype von der Nase wegschnappen zu lassen? Google wäre mir einem Schlag in der höchsten Liga der VoIP-Telefonie, mit Instant Messaging-Funktion, Dateiübertragung und Videotelefonie angelangt.
Wer könnte nun Skype übernehmen? Microsoft? Nein, da Microsoft schon über den MSN-Messenger verfügt, der nicht nur privat, sondern in vielen Unternehmen als Business Solution eingesetzt wird. Übrigens auch in einem Konzern wo ich zurzeit beratend tätig bin. Vielleicht Apple? Apple scheint Skype in ihr iPhone integrieren zu wollen. Leider gibt es zu wenig an Informationen, um weitere Vermutungen zu verifizieren. Vielleicht IBM? IBM ist von der Weltwirtschaftskrise noch ziemlich unbeschadet davongekommen und bewegt sich sehr stark in Richtung Cloud-Computing. IBM geht eine Partnerschaft mit Skype ein, um auf LotusLive die Sprach- und Videofähigkeiten von Skype anbieten zu können. Die Akquisitionsstrategie von IBM, ihre Marktmacht und ihr angebotenes Dienstleistungsportfolio stetig aber konsequent weiter ausbauen zu wollen ist übrigens allseits bekannt.
Sun glaube ich eher nicht, an Oracle noch weniger. Cisco ist schon auf dem Markt für Video Conferencing tätig.
Klassische Telekommunikationsunternehmen werden Skype eher auch nicht kaufen, da diese noch vorrangig mit sich selber beschäftigt sind.
Google könnte es sich, trotz der allgegenwärtigen weltweiten wirtschaftlichen Unsicherheiten, leisten, Skype zu kaufen. Skype würde, trotz Google-Talk, ins Portfolio von Google Apps passen. Google würde viel stärker am (Business-)Markt für das stark wachsende Segment “Collaboration“ reüssieren können. Zwar hat Google, so schien es vormals, sich zuletzt mit der Übernahme von Youtube verzettelt und die Lust an einem zweiten Youtube-Szenario verloren. Aber das Engagement für Google bei Youtube scheint sich schön langsam, durch diverses proaktives Gegensteuern, positiv auf deren Einnahmen auszuwirken.
Wie weit geht Googles Interesse an Skype? Geht das so weit, dass Google es sich leisten kann, Skype an die Konkurrenz zu verlieren? Ich persönlich glaube nicht, dass Google es sich leisten kann, Skype an die Konkurrenz zu verlieren.
Dienstag, 27. Januar 2009
Chrome im Vergleich zu IE 8 - JavaScript-Test
ZDNet Australia hat den Internet Explorer 8 RC1 in Bezug auf dessen Java-Performance getestet. Mit dem Sunspider-JavaScript-Test ist der Internet Explorer 8 RC1 ähnlich langsam wie Opera in der Alpha Version 10. Sowohl Chrome, Firefox als auch Apples Safari-Unterbau WebKit brauchen ungefähr ein Viertel der Berechnungszeit.
Sunspider JavaScript Performance Test
Chrome 2.0.158 - 1.100 ms
WebKit r40220 (Apple) - 1.200 ms
Firefox 3.1 beta 1 - 1.300 ms
Opera 10.0 alpha - 3.900 ms
Internet Explorer 8 RC1 - 4.100 ms
Unter Zuhilfenahme des Google-JavaScript-Benchmarks V8 stellt sich noch deutlicher der Java-Performance Vorsprung für Chrome heraus. Neben Opera 10.0 ist auch Firefox 3.1 beta 1 und IE 8 weit abgeschlagen.
Google V8 v2 Benchmark
Chrome 2.0.158 - 3.800 Punkte
WebKit r40220 (Apple) - 3.100 Punkte
Opera 10.0 alpha - 300 Punkte
Firefox 3.1 beta 1 - 200 Punkte
Internet Explorer 8 RC1 - 100 Punkte
Weitere Informationen zum Internet Explorer 8 RC1:
Offenbar hat der IE 8 den Acid2-Test bestanden, nicht aber den Acid3-Test.
Zudem gibt es für die Beta-Version von Windows 7 keine kompatible Version.
Montag, 26. Januar 2009
Google - Chrome - Vorschlag I
Im Folgenden präsentiere ich nun zwei Vorschläge zu Google Chrome.
Auch wenn es nicht unbedingt die überwältigen, innovativen Vorschläge sind, untenstehend zwei Vorschläge zu Googles Chrome:
Chrome und Gestiksteuerung
Gestiksteuerung "scheint" vermehrt Einzug in die Interaktion zw. Mensch und Computer zu halten. Vielleicht sollte man sich überlegen, ob Gestiksteuerung für die Zukunft bei Chrome (bzw. Google) nicht sinnvoll wäre und wie diese sich einfach zu realisieren ließe. Z.B. Mausgestiken wie bei Opera (vorwärts, rückwärts, neu laden o.ä.) wäre zumindest ein Anfang und relativ schnell zu realisieren. Mir hat z.B. das Zaubern beim Spiel Black & White sehr gut gefallen. Diese Mausgesten waren in diesem Spiel einfach faszinierend. Warum denn Gestiken (z.B. eben einfache Mausgestiken, die frei konfigurierbar sind) nicht auch beim Browser Chrome umsetzen? Weitere mögliche (Maus-)Gestiken können sein: Kreis in Uhrzeigersinn für Starbildschirm, "A" für Amazon, etc.
2.
Fehlende Innovation bei Chrome 2
Anscheinend soll es unter Chrome 2 keine "wesentlichen" Änderungen zu Chrome 1 geben. Warum eigentlich? Ich möchte eine wesentliche Neuerung, die den (neuen) Nutzer begeistern, aufschreien lässt. Eine Innovation, die noch nicht umgesetzt wurde (z.B. von MS oder Firefox) und die den Endnutzer, einfach wie wild auf den Browser zufliegen lässt, wie die Bienen auf den Honig, wie die Maden zum Speck. Natürlich bleibt Chrome Chrome, aufgrund der Schnelligkeit, Einfachheit etc., aber vielleicht wäre eine innovative neue Funktion (bei jeder neuen Chrome-Version) gut und würde begeistern.
So, das wars erstmal.
Bis zum nächsten Mal.
Beste Grüße,
R.P.W.
Montag, 19. Januar 2009
Google - History Line
Zu Beginn meines Blogs werde ich eine kleine Übersicht zu Google in chronologischer Abfolge präsentieren. Die Darstellung wird aufgeteilt in
Akquisitionen
Produkte
Geschäfte
Partner und
Vorhersage.
Ebenso wird eine schwerpunktsmäßige Einteilung getroffen, in welchem Fachbereich vornehmlich der Hauptfokus – speziell in der Entwicklung – liegt und welche Zielgruppen in welchem Zeitraum vornehmlich angesprochen werden.
Diese Einteilungen werden natürlich nur grob und überblicksmäßig vorgenommen.

Auffallend ist, dass seit ca. drei Jahren die Kundengruppe B2B verstärkt angesprochen wird, in früheren Jahren zuerst der Hauptfokus in Basisanwendungen (z. B. Search, Blogs, Gmail u. ä.) bestanden hat (hpts. für den B2C-Markt) und jetzt zunehmend systemische Applikationen (wie z. B. Chrome und Android) als Entwicklungsschwerpunkte angesehen werden. Die durchschnittliche Dauer einer Akquisition bis zur Marktreife/zum Relaunch von Produkten des akquirierten Unternehmens ist ≤ 2 Jahre. Der frühzeitige Trend zu mobilen Anwendungen ist ebenso stark erkennbar, insbesondere auch durch weitere – nicht näher angeführte – Übernahmen von Unternehmen mit Schwerpunkt „mobile Anwendungen“.